Das Institut

Leitbild

Bei uns wird „Nachhaltiges Wirtschaften“ groß geschrieben.
Unsere Vision ist ein Wirtschaftssystem, in dem nachhaltige Unternehmen in einem fairen Wettbewerb erfolgreich sind.
Dafür entwickeln und verbreiten wir Instrumente, allen voran die Nachhaltigkeitsbilanz  OPTIMATIC.

Nachhaltigkeit muss glaubwürdig sein.
Die UN Sustainable Development Goals definieren für uns den Mindeststandard.
Nachhaltig ist nur, was die Erreichung dieser Ziele nicht erschwert.

Wir arbeiten wissenschaftlich fundiert und binden die relevanten Stakeholder ein.
Unsere Projekte sind inter- und transdisziplinär.
Wir kooperieren mit verschiedensten Unternehmen und Institutionen, sowie mit Politik und Verwaltung.

Geschichte

2018 gründeten Christian Kozina und Thomas Roesler in Graz den „Verein für nachhaltiges Wirtschaften“. Der Fokus lag schon damals auf der Forschung: Im Rahmen des Projekts „Bewertung der ökologischen und sozialen Auswirkungen steirischer Unternehmen“ (in Kooperation mit Karl-Franzens-Universität Graz und Steiermärkischer Sparkasse) wurden über 500 Indikatoren aus GRI, EMAS etc. analysiert, gefiltert und gewichtet.

2019 wurde daraus ein Online-Tool für Unternehmen entwickelt – die „Nachhaltigkeitsbilanz mit OPTIMATIC“. Für Unternehmen auf dem Weg Richtung Nachhaltigkeit wurden Vorträge und Workshops organisiert. Für jene Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits leben, wurde im Herbst zusätzlich der Raum für Nachhaltiges Wirtschaften gestartet.

2020 folgte schließlich der Ausbau zum Institut für Nachhaltiges Wirtschaften. Das Team wurde erweitert, Angelika Mende und Sarah Reindl kamen neu dazu. Die Nachhaltigkeitbilanz wird nun sowohl inhaltlich als auch technisch auf ein internationales Niveau gebracht. Parallel dazu wird der Raum für Nachhaltiges Wirtschaften sukzessive erweitert.

Forschung und Entwicklung

Struktur

Das Institut ist als Verein organisiert und somit im Eigentum seiner Mitglieder. Offizieller Vereinszweck ist die Entwicklung und Verbreitung von Instrumenten zur Bestimmung der ökologischen und sozialen Auswirkungen von Unternehmen, Vereinen, privaten und öffentlichen Institutionen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts und unterstützt bzw. schult diese bei der Anwendung dieser Instrumente (siehe iNW Statuten).

Mitglied werden können alle Unternehmen (bzw. deren Vertreter*innen), die sich glaubwürdig am Weg Richtung Nachhaltigkeit befinden. Sie beteiligen sich an den Projekten des Instituts und/oder unterstützen durch finanzielle Zuwendungen. Ein Stimmrecht erhalten nur jene, die sich auch aktiv einbringen.

Das Leitungsteam wird von den Mitgliedern gewählt und setzt sich derzeit aus den vier Personen zusammen (Details siehe Team).

Mag. Dr. Christian Kozina

Forschung und Entwicklung

Mag. Angelika Mende

Organisation und Kommunikation

Sarah Reindl, MSc

Unternehmensentwicklung

Thomas Roesler

Vertrieb und Finanzen

Projekte

Ziel: Entwicklung eines praktikablen Instruments zur aussagekräftigen Bewertung des Beitrags eines Unternehmens zum Allgemeinwohl – mit dem Ziel, gemeinwohl-orientierten Unternehmen eine nachhaltige Verbesserung der strategischen Marktposition zu ermöglichen

Inhalt: Sammlung von Gemeinwohl-Indikatoren (z.B. aus GRI, EMAS, ISO 14001, Ökoprofit, Gemeinwohl-Bilanz, EU-NFI-Richtlinie); Bestimmung der Relevanz der einzelnen Indikatoren durch Bewertung ihrer Korrelation mit den tatsächlich belegbaren ökologischen und sozialen Auswirkungen; Bewertung der Praktikabilität bei der Erhebung und der Relevanz von Indikatoren durch einen Wirtschaftsbeirat, Herausfiltern und Zusammenführen der Schlüsselindikatoren

Leitung: Christian Kozina, Thomas Roesler
Mitarbeit: Isabella Melbinger, Hannah Muther, Tatiana Soto Bermudez
Kooperationspartner: Karl-Franzens-Universität Graz, Steiermärkische Sparkasse, diverse Unternehmen aus dem Umfeld
Status: abgeschlossen

Ergebnisse: interner Endbericht

Ziel: Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsbilanz bis zur Marktreife

Inhalt: Entwicklung Online-Tool, Rechtsform, Geschäftsmodell

Leitung: Christian Kozina, Thomas Roesler
Kooperationspartner: Steiermärkische Sparkasse, diverse Unternehmen aus dem Umfeld
Status: abgeschlossen

Ergebnisse: Nachhaltigkeitsbilanz  OPTIMATIC

Ziel: Anwendung der Nachhaltigkeitsbilanz mit OPTIMATIC durch möglichst viele Unternehmen bzw. Verbände in der Steiermark

Inhalt: Gespräche mit Unternehmen und Verbänden, Business-Frühstücke, Erstellung eines Videos, Erstellung der Website, Planung von Workshops, Präsentationen bei externen Veranstaltungen (z.B. Startup Spritzer), Aufbau CRM, …

Leitung: Thomas Roesler
Mitarbeit: Christian Kozina, Peter Obersteiner
Kooperationspartner: Social Business Club, Ideentriebwerk, Tobi Frick Videoproduktion, diverse Unternehmen im Umfeld
Status: läuft

Ergebnisse:
Website www.optimatic.at
Vorträge, Workshops etc.
Pitch beim Startup-Spritzer (ab 51:30)
YouTube-Video zur Nachhaltigkeitsbilanz

Ziel: Entwicklung einer Plattform für nachhaltige Unternehmen am Weg zum Erfolg

Inhalt: Aufbau einer Online-Plattform, Organisation von Treffen und Veranstaltungen, kontinuierliche Kommunikation und Unterstützung der Unternehmen, Einrichtung Social Media

Leitung: Angelika Mende
Mitarbeit: Christian Kozina, Sarah Reindl, Peter Obersteiner
Kooperationspartner: Das Dekagramm / Das Gramm, Green Market (zu Beginn), Social Business Club (zu Beginn), alle „Raum-Gestalter“
Status: läuft

Ergebnisse:
Raum für Nachhaltiges Wirtschaften
Facebook-Seite
LinkedIn-Seite

Ziel: Verbesserung des Online-Tools Nachhaltigkeitsbilanz mit OPTIMATIC

Inhalt: Begleitung ausgewählter Testunternehmen bei der Anwendung der Nachhaltigkeitsbilanz mit OPTIMATIC, Einholen von Feedback, Weiterleitung der Ergebnisse an die IT-Entwicklung

Leitung: Sarah Reindl
Kooperationspartner: Stadt Graz (Umweltamt)
Status: läuft

Ziel: Plattformen „Raum für Nachhaltiges Wirtschaften“ und „Nachhaltig in Graz“sollen  sich optimal ergänzen: nachhaltige Grazer Unternehmen vernetzen sich im Raum (B2B) und entwickeln Angebote, Veranstaltungen und Instrumente – Ergebnisse präsentieren sie über „Nachhaltig in Graz“ einer breiten Öffentlichkeit (B2C)

Inhalt: Technisch werden dazu Schnitt­stellen für Unternehmensprofile, Veranstaltungen und Angebote eingerichtet. Inhaltlich werden die Daten des Raums (z.B. Nachhaltigkeitsbilanz) mit den redaktionellen Texten von Nachhaltig in Graz gekoppelt. 

Leitung: Christian Kozina
Mitarbeit: Angelika Mende
Kooperationspartner: Nachhaltig in Graz, Stadt Graz (Umweltamt, Wirtschaftsabteilung)
Status: im Aufbau

Ziel: Entwicklung eines skalierbaren Online-Tools für die Nachhaltigkeitsbilanz mit OPTIMATIC, basierend auf dem bisherigen Online-Tool (= Prototyp)

Inhalt: Erweiterung und Überarbeitung der Datenbank-Struktur, Verbesserung der Nutzer*innen-Freundlichkeit, Offline-Verfügbarkeit, Schnittstellen zu anderen Programmen (v.a. Buchhaltung)

Leitung: Sarah Reindl
Mitarbeit: Christian Kozina
Kooperationspartner: ITELL.Solutions GmbH, Dhara Solutions GmbH
Status: im Aufbau